Eric Rossberger, Schüler der Klasse 9c, hat mit seiner Kamera einen Schultag - in erster Linie die Pausen - an der Städt. Wirtschaftsschule aufgenommen. Das hochgeladene Video befindet sich auf Youtube. Mit einem Klick auf das untenstehende Bild kann es geöffnet werden.
„Verbot der NPD alleine reicht nicht!“
Durch das Bekanntwerden der Mordtaten der Zwickauer Terrorzelle ist das Thema Rechtsradikalismus wieder von erschreckender Aktualität. Einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung liefert derzeit die Städtische Wirtschaftsschule für ihre 9. und 10. Klassen: Denn mit der Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“, von der Friedrich-Ebert-Stiftung konzipiert und seit mittlerweile sechs Jahren in Schulen, Jugendeinrichtungen und Rathäusern gezeigt, werden auf 16 Schautafeln die menschenverachtende Ideologie und das rassistische Menschenbild von rechtsradikalen Gruppierungen erläutert.
| Bei der Eröffnung legte Dr. Andreas Angerstorfer von der Universität Regensburg in seinem breit angelegten Referat vor rund 100 Schülern Wert auf den Hinweis, dass auch durch ein erfolgreiches Verbotsverfahren gegen die NPD das Problem keineswegs aus der Welt verschwunden wäre. Es gibt – auch bei uns hier in der Oberpfalz – ein so breites Netzwerk rechtsradikaler Gruppierungen, die von einem solchen verfassungsgerichtlichen Verbot gar nicht erfasst werden würden. Dementsprechend ist es unerlässlich, dass sich Pädagogen und Schüler über die Strategien rechtsradikaler Gruppierungen klar werden: Besonders durch Musik und durch das Internet werden heutzutage Jugendliche mit zunächst unverfänglich erscheinenden Themen angeködert – um so schließlich in den Armen von Gruppierungen zu landen, die sich menschenverachtende Ziele auf ihre Fahnen geschrieben haben. | kkg-- |
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Nahezu allen Schülern ist die Bedeutung der Zahl „88“ bekannt: Sie dient als Chiffre für den verbotenen Nazigruß „Heil Hitler“, weil das „H“ der achte Buchstabe des Alphabets ist. Auch altnordische Runenzeichen, keltische Grabkreuze, germanische Götternamen („Odin statt Jesus“) dienen „Freien Kameradschaftsgruppen“ oder Skinheads als ideologische Erkennungszeichen. Die Ausstellung ist noch bis Ende der Woche im 2. Stockwerk der Städtischen Wirtschaftsschule zu sehen.
Text: Peter Geiger / Foto: Eric Rossberger
Interessierte Schüler und Eltern können sich unter folgendem Link weitere Informationen beschaffen.
Bezirksschülersprecher für die beruflichen Schulen der Oberpfalz gewählt
Die Schülersprecherinnen und Schülersprecher der beruflichen Schulen im Regierungsbezirk Oberpfalz trafen sich zur diesjährigen Aussprachetagung mit Bezirksschülersprecherwahl 2011/2012 an der Staatlichen Berufsschule Weiden.

Nach der Begrüßung durch Herrn Regierungsschulrat Christian Alt von der Regierung der Oberpfalz und dem Leiter der Europa-Berufsschule Weiden, Herrn OStD Josef Weilhammer, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, sich bei einer Vorstellungsrunde näher kennenzulernen. Dabei bestand auch Gelegenheit, die Tätigkeit als Schülersprecherin bzw. Schülersprecher an der eigenen Schule im Austausch mit den Anwesenden in entspannter Atmosphäre zu reflektieren.
Im Anschluss daran erläuterte Herr Alt von der Regierung der Oberpfalz Aufbau, Zweck und Aufgabe der Schülermitverantwortung. Dabei wurde auch auf die Rechte und Pflichten dieses Gremiums eingegangen.
Die Hauptaufgabe der gewählten Schülersprecherinnen und Schülersprecher ist, im Rahmen der SMV Leben und Unterricht an der eigenen Schule ihrem Alter und ihrer Verantwortungsfähigkeit entsprechend mit zu gestalten.
Eine Führung durch die Porzellanfabrik Bauscher stellte für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine willkommene Abwechslung dar. Zudem bestanden im Laufe des Tages viele Gelegenheiten sich auszutauschen, so dass sich die Schülersprecherinnen und Schülersprecher besser kennenlernen konnten, um am Ende der Tagung eine qualifizierte Wahl treffen zu können.
Nach Informationen zum Wahlprozedere durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun am Nachmittag aus ihren Reihen eine Vertreterin oder einen Vertreter als Bezirksschülersprecherin bzw. Bezirksschülersprecher an ihre Spitze wählen.
Seit 2008 ist die Wahl von Bezirksschülersprechern in allen Schularten und deren Zusammenwirken als Landesschülerkonferenz bzw. Landesschülerrat gesetzlich festgeschrieben. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass von allen Seiten großes Interesse am Landesschülerrat und seiner Arbeit besteht.
In geheimer Wahl wurden schließlich Frau Sandra Ehebauer von der Städtischen Wirtschaftsschule Amberg zur 1. Bezirksschülersprecherin und als deren gleichberechtigte Stellvertreter Frau Veronika Stubenrauch vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Schwandorf sowie Herr Arkadius Michalak vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Wiesau gewählt. Frau Ehebauer ist mit ihrer Wahl zur 1. Bezirksschülersprecherin zugleich Mitglied der Bayernweiten Landesschülerkonferenz. Sie wird damit die beruflichen Schulen der Oberpfalz am 01. und 02. Dezember 2011 bei der Wahl des sechsköpfigen Landesschülerrats in München vertreten.
(Pressemitteilung Nr. 342 der Regierung der Oberpfalz)


